Autor

Hans Woitke

Autor von Romanen und Buchwelten

Über mich

Ich bin Hans Woitke, Jahrgang 1979, lebe in Bremen und schreibe Romane in unterschiedlichen Genres. Studiert habe ich Medieninformatik, was sich vermutlich auch in meiner Art zu schreiben bemerkbar macht: Ich denke gern in Strukturen, Zusammenhängen, Systemen und verzweigten Entwicklungen.

Meine bisherigen Bücher bewegen sich zwischen Coming-of-Age, Thriller, Mystery und Fantasy. Nach „Sommer mit Benesh“ und „Overall“ arbeite ich aktuell an den „Progterra-Chroniken“, einer umfangreichen Fantasy-/LitRPG-Reihe.

Hans Woitke

Vom Lesen zum Schreiben

Geschichten begleiten mich schon lange: Bücher, Hörbücher, Filme, Spiele und eigene Ideen. Schon als Kind habe ich erste Texte geschrieben, doch bis zu einem abgeschlossenen und veröffentlichten Buchprojekt war es ein langer Weg.

Aus dem Versuch, endlich einmal eine größere Geschichte wirklich zu Ende zu bringen, wurde nach und nach mehr. Ich merkte, dass ich nicht nur einzelne Romane schreiben wollte, sondern ganze Buchwelten, Figurenbeziehungen und längere Entwicklungen. Seitdem sind meine Projekte umfangreicher, verzweigter und aufwendiger geworden.

Bücher und Genres

Auf ein einziges Genre habe ich mich bisher nicht festgelegt. Den Anfang machte „Sommer mit Benesh“, ein Coming-of-Age-Roman mit historischen Bezügen und Krimi-Elementen. Danach führte „Overall“ in deutlich düsterere Bereiche zwischen Psychothriller, Mystery und Gegenwartsgeschichte.

Aktuell arbeite ich mit den „Progterra-Chroniken“ an einer umfangreichen Fantasy-/LitRPG-Reihe. Die Grundidee dazu begleitet mich schon seit 2019. Damals war das Projekt für den Einstieg noch zu groß. Nach „Sommer mit Benesh“ und „Overall“ ist die Erfahrung gewachsen, auch umfangreichere Projekte durchzuziehen - und damit auch die Lust, zu dieser Welt zurückzukehren.

Arbeitsweise

Durch mein Studium der Medieninformatik habe ich auch beim Schreiben einen eher strukturellen Blick. Programmieren und Schreiben sind für mich keine völlig getrennten Welten. In beiden Fällen entstehen Abläufe, Verzweigungen, Abhängigkeiten und Beziehungen zwischen einzelnen Elementen.

Beim Schreiben interessiert mich besonders, wie aus vielen einzelnen Entscheidungen am Ende ein zusammenhängendes Ganzes wird. Figuren treten auf, begegnen einander, verändern sich, verschwinden wieder aus der Handlung oder gewinnen plötzlich an Bedeutung. Aus solchen Verbindungen entsteht für mich der eigentliche Reiz längerer Geschichten.

Einflüsse

Literarisch geprägt haben mich unter anderem Joe Abercrombie, Eric Ugland, Tad Williams, Daniel Suarez und Claire North. Mich interessieren vor allem Bücher, deren Geschichten mich wirklich hineinziehen: Figuren, die lebendig werden, Wendungen, die mich überraschen, und Handlungen, bei denen ich als Leser eigentlich nicht mehr aufhören will zu lesen.

Bei Autoren wie Joe Abercrombie bewundere ich besonders, wie lebendig und widersprüchlich Figuren sein können. Mich reizen nicht nur klare Helden oder Schurken, sondern auch ambivalente Charaktere, die sich eher wie echte Menschen verhalten: mit Stärken, Schwächen, schlechten Entscheidungen und Momenten, in denen man sie trotzdem versteht. Dazu kommt die Faszination für Geschichten, in denen verschiedene Welten nebeneinander existieren und nach und nach miteinander in Berührung kommen.